Ganzheitliches Wissen
Medizinische Grundlagen, psychische Belastungen, Gesprächsführung, Sozialrecht, Teamfragen, Palliativsituationen und Kasuistik greifen ineinander.
BewusstseinBilden UG (haftungsbeschränkt) in Kooperation mit der Psychosomatischen Beratungsstelle e.V.
Psychoonkologie-Fortbildung mit DKG-anerkanntem Curriculum in München. 122 Unterrichtseinheiten in fünf Modulen, Start Oktober 2026. Für Fachkräfte aus Psychologie, Medizin, Sozialarbeit, Pflege, Seelsorge, Palliativ- und Hospizarbeit, die mit krebskranken Menschen und Angehörigen arbeiten.
Persönlich willkommen
Zoltan Gal stellt kurz vor, was die Fortbildung verbindet und womit Sie sich auf der Website zuerst beschäftigen können.
Willkommen bei der Humanistischen Psychoonkologie Fortbildung. Wenn Sie Menschen mit Krebs oder ihre Angehörigen begleiten, brauchen Sie fachliches Wissen – und die Fähigkeit, auch in schwierigen Gesprächen in Beziehung und in Ihrer professionellen Rolle zu bleiben.
Unser DKG-anerkanntes Curriculum verbindet 122 Unterrichtseinheiten in fünf Modulen: Wissen, berufsbezogene Selbsterfahrung, Übungen und konkrete Fallarbeit in kleinen Gruppen. All das zusammen.
Schauen Sie sich in aller Ruhe um. Wenn Sie zuerst etwas direkt Nutzbares möchten, beginnen Sie mit unserer kostenlosen Selbstfürsorge zwischen Gesprächen. Wenn Sie heute schon mit Krebskranken arbeiten, ist das ein schönes Angebot.
Wenn Ihre Situation nicht in eine FAQ passt, erreichen Sie mich donnerstags von 10 bis 12 Uhr persönlich. Verstehen Sie zuerst und dann entscheiden Sie.
Was wir tun
Die Fortbildung verbindet psychoonkologisches Fachwissen mit einer humanistischen Haltung: Menschen in existenziellen Krisen zu begegnen und sie auch jenseits von Diagnose, Methode oder Funktion zu sehen.
Medizinische Grundlagen, psychische Belastungen, Gesprächsführung, Sozialrecht, Teamfragen, Palliativsituationen und Kasuistik greifen ineinander.
Selbsterfahrung ist kein Zusatz, sondern ein eigener Bestandteil des Curriculums: Resonanz, Grenzen und Verantwortung werden praktisch erfahrbar.
Die Gruppe ist auf maximal 30 Teilnehmende begrenzt. Kleingruppenarbeit schafft Raum für Fallarbeit, Reflexion und eine tragfähige Lernatmosphäre.
Die Fortbildung im Überblick
In diesem Film erklärt Zoltan Gal Curriculum, Selbsterfahrung, Kasuistik, DKG-Anerkennung und den Weg zur Anmeldung. Nehmen Sie sich dafür etwa sechs Minuten Zeit.
Vielleicht kennen Sie diesen Moment. Ein Mensch sitzt vor Ihnen und sagt: „Ich habe Angst. Wie soll ich das meiner Familie sagen?“ Sie haben vielleicht nur wenige Minuten, vielleicht fünfzig Minuten. Vielleicht arbeiten Sie in der Medizin, Pflege, Psychoonkologie, Sozialarbeit, Seelsorge oder in der Palliativ- und Hospizversorgung. Und plötzlich geht es um viel mehr als um eine medizinische Information.
Psychoonkologie beschäftigt sich mit den seelischen und sozialen Fragen rund um Krebs. Sie hilft uns zu verstehen, was Angst, Kontrollverlust, Schmerzen, veränderte Beziehungen und die Konfrontation mit Endlichkeit bei Menschen auslösen können. Und sie stellt eine sehr praktische Frage: Was hilft diesem Menschen jetzt – und was ist meine Aufgabe?
Ich bin Zoltan Gal und ich leite die Humanistische Psychoonkologie Fortbildung. Wir verbinden psychoonkologisches Fachwissen mit einer humanistischen Haltung: den Menschen auch jenseits von Diagnosen, Methoden und Funktionen zu sehen. Dazu gehören Würde und Beziehung, aber ebenso klare Grenzen und fachliche Verantwortung.
Das Curriculum ist von der Deutschen Krebsgesellschaft anerkannt. Es umfasst 122 Unterrichtseinheiten in fünf berufsbegleitenden Modulen und startet im Oktober 2026 in München.
Die Module führen von berufsbezogener Selbsterfahrung über Erkrankungen und psychoonkologische Interventionen bis zu sozialen Fragen, Team und Versorgung sowie zur eigenen Fallarbeit. Wir arbeiten mit fachlichem Input, Fallvignetten, Übungen, Kleingruppen, Reflexion und Kasuistik. Die Gesamtgruppe ist auf 30 Teilnehmende begrenzt. So bleibt neben dem Wissen Raum für Fragen aus dem wirklichen Berufsalltag.
Warum beginnt eine fachliche Fortbildung mit Selbsterfahrung? Weil psychoonkologische Gespräche meiner Meinung nach auch bei uns selbst etwas auslösen. Eigene Erfahrungen, vielleicht Hilflosigkeit, der Wunsch zu retten oder die Angst, etwas Falsches zu sagen, können im Gespräch mitschwingen. In der berufsbezogenen Selbsterfahrung lernen Sie, solche Reaktionen wahrzunehmen und von dem zu unterscheiden, was zur Patientin oder zum Patienten gehört. Diese Arbeit findet in Gruppen mit höchstens zehn Personen statt.
Auch die Kasuistik bleibt konkret: Jede teilnehmende Person bringt im Regelfall zwei Fälle ein, mindestens einen eigenen. Fachwissen wird dadurch an Situationen geprüft, die in Klinik, Beratung, Praxis oder Hospizarbeit tatsächlich vorkommen.
Bevor Sie über eine Fortbildung entscheiden, möchte ich Ihnen etwas geben, das Sie direkt im nächsten Arbeitstag nutzen können. Auf unserer Website finden Sie kostenlos die Seite „Nach der Stunde: Selbstfürsorge zwischen Gesprächen“.
Sie hilft Ihnen zunächst zu prüfen: Bin ich gerade innerlich noch mitten im Fall? Bin ich vielleicht sehr hochgefahren oder fühle ich mich leer und dumpf? Vielleicht brauche ich einen kleinen Übergang zum nächsten Termin oder ein Gespräch mit Kolleginnen und Kollegen.
Dazu finden Sie kleine Übungen von einer bis sieben Minuten und eine geführte Acht-Minuten-Pause für das Ende des Arbeitstags, eine kleine geführte Imagination. Diese Impulse ersetzen natürlich keine Supervision, Intervision oder Behandlungsreflexion. Aber ich hoffe, sie können helfen, einen belastenden Kontakt wieder an seinen fachlichen Ort zu legen. Auch wenn Sie sich gegen die Fortbildung entscheiden, bleibt die Ressource für Sie und Ihr Team natürlich frei nutzbar. Bitte nutzen Sie sie, wenn es Ihnen etwas bringt.
Wenn Sie für die Teilnahme eine Freigabe Ihrer Leitung brauchen, leiten Sie gerne dieses Video zusammen mit dem Programm und der Informationsbroschüre weiter. Dort stehen ganz genau noch einmal Umfang, Termine, Inhalte, Kosten und natürlich die DKG-Anerkennung. Die Teilnahmegebühr beträgt 3.050 Euro.
Zur Transparenz gehört vielleicht auch: Ein DKG-anerkanntes Curriculum erfüllt nicht automatisch jede persönliche oder institutionelle Voraussetzung für eine spätere Tätigkeit in einem zertifizierten Organkrebszentrum. Wenn das für Ihre Stelle wichtig ist, klären wir Ihre Situation gerne vor der Anmeldung.
Die Anmeldung selbst läuft in drei Schritten. Lesen Sie zuerst die Informationsbroschüre und den Vertrag. Senden Sie danach den ausgefüllten und unterschriebenen Fortbildungsvertrag zurück. Anschließend können Sie per Stripe oder über die Bankverbindung zahlen. Verbindlich wird Ihre Anmeldung, sobald Vertrag und Zahlung bei uns eingegangen sind.
Wenn Sie unsicher sind, ob die Fortbildung zu Ihrer Berufsgruppe oder Ihrer aktuellen Arbeit passt, rufen Sie mich an oder schreiben Sie gerne eine E-Mail an mail.zoltangal@gmail.com. Bei komplexeren Fragen erreichen Sie mich donnerstags zwischen 10 und 12 Uhr in der Regel gut persönlich.
Der nächste Schritt kann klein sein. Probieren Sie heute zum Beispiel die kostenlose Selbstfürsorge-Ressourcen-Seite aus und prüfen Sie in aller Ruhe das Programm für sich selbst. Vielen Dank für Ihr Interesse und bis bald.
Die HPF richtet sich an Fachkräfte mit onkologischem Patient:innenkontakt: Psycholog:innen, Ärzt:innen, Psychotherapeut:innen, Sozialpädagog:innen und Sozialarbeiter:innen, Pflegefachkräfte, Seelsorger:innen und andere Berufsgruppen aus Klinik, Beratung, Palliativ- und Hospizarbeit.
Wichtig ist uns eine interdisziplinäre Lerngruppe. Viele Patient:innen werden nicht nur von approbierten Psychotherapeut:innen begleitet, sondern auch von Sozialdiensten, Pflege, Seelsorge und Beratungsstellen. Genau diese Versorgungsrealität soll im Kurs sichtbar werden.
Das Curriculum verbindet evidenzbasierte psychoonkologische Inhalte mit Selbsterfahrung, Fallarbeit und einer humanistischen Haltung: Würde, Beziehung, klare Grenzen und Selbstreflexion gehören für uns zur fachlichen Qualität.
Wer wir sind
Die Humanistische Psychoonkologie Fortbildung ist aus der Arbeit der Psychosomatischen Beratungsstelle e.V. in München entstanden. Die Beratungsstelle begleitet seit 1982 krebskranke Menschen und Angehörige; diese Beratungspraxis prägt die Fortbildung bis heute.
Auf dem Gebiet der Psychoonkologie gehörte die Beratungsstelle zu den frühen Orten, an denen humanistische und tiefenpsychologische Arbeit mit Krebsbetroffenen praktisch entwickelt wurde.
Bis 2004 gehörte die Beratungsstelle zum ZIST, einer der großen humanistisch-tiefenpsychologischen Ausbildungsstätten im süddeutschen Raum. Heute arbeitet sie als eigener Verein.
Veranstalterin der Fortbildungsreihe ist die BewusstseinBilden UG (haftungsbeschränkt) in Kooperation mit der Beratungsstelle. Die Leitung hat Dipl.-Psych. Zoltan A. Gal, M.A. Phil.; er ist Psychoonkologe, Gründer der BewusstseinBilden UG und seit 2005 Leiter der Psychosomatischen Beratungsstelle.
Anerkennung und Struktur
Das Curriculum ist von der Deutschen Krebsgesellschaft anerkannt und umfasst 122 UE in fünf Modulen. Es verbindet Präsenzwochenenden in München mit Kleingruppen, berufsbezogener Selbsterfahrung und Fallseminaren.
Unser Team
Die Dozent:innen bringen klinische Psychoonkologie, Psychotherapie, Onkologie, Palliativmedizin, Sozialrecht, psychosoziale Beratung, Selbsterfahrung und Supervision zusammen.
Kontakt
Schreiben Sie kurz, in welchem beruflichen Kontext Sie arbeiten und was Sie klären möchten. Sie erreichen uns über das Formular oder direkt per E-Mail.