Häufige Fragen

Was Interessierte vor ihrer Entscheidung wissen möchten

Hier finden Sie kurze Antworten zu Teilnahme, Abschluss, DKG-Anerkennung und dem interdisziplinären Charakter der Fortbildung.

Für welche Berufsgruppen ist die Fortbildung gedacht?

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte mit onkologischem Patient:innenkontakt: Psycholog:innen, auch ohne Approbation, Ärzt:innen, Psychotherapeut:innen, Sozialarbeiter:innen und Sozialpädagog:innen, Pflegefachpersonen, Seelsorger:innen und weitere Berufsgruppen aus dem onkologischen Feld.

Kann ich ohne Approbation teilnehmen?

Ja. Eine Approbation ist keine allgemeine Voraussetzung für die Teilnahme. Entscheidend sind Ihr beruflicher Hintergrund und Ihr Kontakt zu onkologischen Patient:innen. Davon zu unterscheiden sind zusätzliche Anforderungen, die für eine bestimmte Funktion in einem DKG-zertifizierten Zentrum gelten können.

Was bedeutet DKG-anerkanntes Curriculum?

Das Curriculum der HPF ist von der Deutschen Krebsgesellschaft anerkannt. Der Abschluss des Curriculums ersetzt jedoch nicht automatisch die Prüfung Ihrer persönlichen Qualifikation für eine bestimmte Tätigkeit in einem zertifizierten Zentrum.

Welche Voraussetzungen gelten für das Abschlusszertifikat?

Zum Abschluss gehören der vollständige Durchlauf des Curriculums mit höchstens zehn Prozent Fehlzeit, eine aktuelle Tätigkeit im onkologischen Feld und eine schriftliche Falldokumentation. Bei weniger als einem Jahr Berufserfahrung mit onkologischen Patient:innen ist außerdem eine Hospitation von mindestens 40 Stunden in einer onkologischen Einrichtung erforderlich.

Wie umfangreich ist die Fortbildung?

Die berufsbegleitende Fortbildung umfasst 122 Unterrichtseinheiten in fünf Modulen. Sie beginnt im Oktober 2026 und verbindet medizinische und psychosoziale Grundlagen, Interventionen, Versorgungsthemen, berufsbezogene Selbsterfahrung und Kasuistik.

Was klären wir im 15-minütigen Gespräch?

In dem kurzen persönlichen Gespräch können Sie klären, ob die Fortbildung zu Ihrem beruflichen Hintergrund, Ihrer aktuellen Tätigkeit und Ihren Erwartungen passt. Das Gespräch ist ein unverbindlicher Orientierungsschritt und keine Anmeldung.

Ist Psychoonkologie dasselbe wie Psychotherapie?

Nein. Psychoonkologie umfasst Information, Beratung, Diagnostik, Begleitung und Behandlung im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung. Psychotherapie kann ein Teil davon sein, wenn eine entsprechende Indikation und Qualifikation vorliegen.

Warum lernen unterschiedliche Berufsgruppen gemeinsam?

Psychoonkologische Versorgung ist interdisziplinär. Im gemeinsamen Lernen werden die verschiedenen Rollen, Perspektiven und Grenzen von Medizin, Psychologie und Psychotherapie, Sozialarbeit, Pflege, Seelsorge und Beratung sichtbar. Das erleichtert Zusammenarbeit und passende Weitervermittlung.