Berufswege

Psychoonkologie-Fortbildung ohne Approbation: Was ist möglich?

Eine Approbation ist nicht für jede psychoonkologische Tätigkeit Voraussetzung. Entscheidend sind Grundberuf, konkreter Arbeitsauftrag, onkologischer Kontext und die Grenzen der jeweiligen professionellen Rolle.

Was die Fortbildung ermöglichen kann

  • Gespräche mit Patient:innen und Angehörigen fachlich strukturieren
  • Belastungen erkennen und passende Unterstützung anbahnen
  • Im interdisziplinären Team klarer kommunizieren
  • Eigene Rolle, Grenzen und Weiterverweisungen reflektieren
  • Fälle aus Beratung, Pflege, Sozialarbeit oder Seelsorge vertiefen

Was sie nicht automatisch verleiht

  • Keine Approbation
  • Keine Erlaubnis zur Ausübung von Psychotherapie
  • Keine automatische persönliche Qualifikation für jede Funktion in einem DKG-zertifizierten Zentrum
  • Keine Erweiterung berufsrechtlicher Befugnisse

Prüffrage

Passt mein Arbeitskontext?

Besonders plausibel ist eine Teilnahme, wenn Sie bereits mit onkologisch erkrankten Menschen oder Angehörigen arbeiten und die Inhalte innerhalb Ihrer bestehenden Rolle anwenden können. Bei einer unklaren Ausgangsqualifikation prüfen wir die Passung vor der Anmeldung persönlich.

Voraussetzungen nach Berufsgruppe

Die ausführliche Entscheidungshilfe trennt Teilnahme, Abschluss und persönliche DKG-Qualifikation.

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Von der Ressource ins Curriculum

Dieses Thema vertiefen wir in Selbsterfahrung, Interventionen und Kasuistik

Im Curriculum werden Methoden nie losgelöst von professioneller Rolle, Ausgangsqualifikation und Weiterverweisung vermittelt.